Buchdiskussion: Tiere essen


toshokanin schrieb vor gut einem Jahr im Forum:

Vor ein paar Jahren habe ich mich schon mal für einige Zeit vegetarisch ernährt, habe es dann aber wieder sein lassen. Zum einen weil der Appetit auf Fleisch nicht einfach so verschwunden ist und zum anderen war ich es Leid, mich für das was ich esse oder nicht esse ständig rechtfertigen zu müssen (das war wahrscheinlich nur mein Gefühl, aber trotzdem). Beschäftigt hat mich das Thema Vegetarismus aber trotzdem immer wieder und gerade in den letzten Wochen/Monaten auch wieder ziemlich stark. Deshalb habe ich mir aus der Bibliothek das Buch „Tiere essen“ besorgt […] Ich habe alles gelesen. Und nun gibt es eigentlich keine Ausreden mehr, jetzt weiß ich Bescheid (sicher, vorher habe ich es eigentlich auch schon gewusst, wollte nur meist nicht drüber nachdenken). Das Buch beschreibt zwar die Zustände in den USA, aber man braucht sicher nicht zu hoffen, dass es in Deutschland bedeutend besser ist. Ich habe jetzt wieder den Vorsatz gefasst, mich zukünftig nur vegetarisch zu ernähren und auch auf Fisch und Meeresfrüchte zu verzichten (habe ich während meiner ersten Vegetarierzeit noch gegessen) und hoffe, dass diesmal mein Wille und meine Disziplin einfach stärker sind als damals. […] Wenn Ihr das Buch auch gelesen habt, wie ging es Euch damit? Wart Ihr vorher schon Vegetarier und habt es nur gelesen um eine Bestätigung zu erhalten? Ging es Euch eher so wie mir? Oder wollt Ihr es vielleicht nicht lesen, da das Beschriebene einfach zu grausam ist?

In den letzten Tagen ist diese Diskussion zum Thema Vegetarismus wieder sehr aktiv, weswegen ich die Gelegenheit nutze es in dieser Reihe der Buchdiskussionen aufzunehmen.